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Minister Schneider und Staatssekretärin Bredehorst: Große Verdienste um die Gesundheit der arbeitenden Menschen

Landesregierung verabschiedet Chefin des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit (LIGA), Eleftheria Lehmann

Düsseldorf, 08.12.2011

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales und das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen teilen mit:

Beim Abschiedskolloquium für Frau Dr. Eleftheria Lehmann, Präsidentin des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit (LIGA), hat Arbeitsminister Guntram Schneider erklärt: „Frau Dr. Lehmann hat den Arbeitsschutz und die Arbeitsgestaltung in Nordrhein-Westfalen wesentlich geprägt.“ Sie habe sich stets von der Frage leiten lassen: „Was erhält die arbeitenden Menschen gesund?“, sagte Minister Schneider heute (8. Dezember 2011) in Düsseldorf bei der Verabschiedung der LIGA-Präsidentin in den Ruhestand.

Marlis Bredehorst, Staatssekretärin im NRW-Gesundheitsministerium, ergänzte: "Nach der Zusammenlegung der Landesanstalt für Arbeitsschutz und des Landesinstituts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst hat Frau Dr. Lehmann als Präsidentin des LIGA durch profunde Erfahrungen und mit viel Engagement entscheidend dazu beigetragen, eine leistungsfähige und organisatorisch gut aufgestellte Einrichtung zu schaffen, die viel dazu beigetragen hat, die Gesundheit der Bevölkerung in NRW positiv zu beeinflussen."

Die 1947 in Griechenland geborene Eleftheria Lehmann promovierte 1973 an der Universität Dortmund in Chemie und arbeitete dort bis 1978 als wissenschaftliche Assistentin. Sie wechselte 1978 zur Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und übernahm dort Forschungsaufgaben. 1991 wurde sie Leiterin der Grundsatzabteilung der Bundesanstalt.

Minister Schneider: „Seit dieser Zeit ging es ihr immer darum, Konzepte und Strategien zur Bewältigung der neuen Belastungen und Beanspruchungen zu entwickeln und zu erproben, die sich für die Beschäftigten aus dem Wandel der Arbeitswelt ergeben.“ Das Themenspektrum reichte von der gesunden Gestaltung der Arbeit über die Belastungen aus Restrukturierungsprozessen im Betrieb und den Umgang mit psychischen Belastungen bei der Arbeit bis hin zur Gesundheit von Arbeitslosen und prekär Beschäftigten.

1996 wurde sie Präsidentin der neuen Landesanstalt für Arbeitsschutz

(LAfA), deren Aufbau sie mit viel Energie und wichtigen inhaltlichen Impulsen vorangetrieben hat. 2008 übernahm Dr. Lehmann die Leitung des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit NRW. Über ihr bisheriges Themenspektrum hinaus engagierte sie sich hier insbesondere beim Aufbau der im LIGA angesiedelten "Zentralen Stelle Gesunde Kindheit" sowie beim Aufbau des "Kompetenzzentrum Infektionsschutz".

Dr. Eleftheria Lehmann hat in verschiedenen nationalen, europäischen und internationalen Fachgremien mitgearbeitet und zu Themen des Arbeitsschutzes publiziert. So hat sie als langjährige Vorsitzende des Vereins Deutscher Gewerbeaufsichtsbeamter dazu beigetragen, dass sich die Gewerbeaufsicht in Deutschland zu einer modernen, auf die Anforderungen einer neuen Arbeitswelt ausgerichteten Behörde entwickelte.