


In den letzten Wochen mehren sich Meldungen über rechtswidrige Werkverträge vor allem im Einzelhandel, auf dem Bau oder in Logistikzentren. Dagegen will das Land Nordrhein-Westfalen entschieden vorgehen. Deshalb hat das Kabinett heute dem Vorschlag des Arbeitsministers Guntram Schneider zugestimmt, eine Bundesratsinitiative gegen den Missbrauch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durch Schein-Werkverträge zu starten. Durch den verstärkten Einsatz von Werkverträgen würden vielerorts sogar die Lohnuntergrenzen in der Leiharbeit unterschritten. Sechs bis sieben Euro die Stunde seien da keine Seltenheit, sagte Minister Schneider.
Heute (15. Februar 2012) startet Arbeitsminister Guntram Schneider seine Regionen-Tour zur Fachkräfteinitiative des Landes. Als landesweit erstes Projekt wird eine Initiative aus der Märkischen Region gefördert. Beim Projekt „Karrierepfad“ in Hagen werden 30 un- und angelernte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Anlagen- und Maschinenführern weiterqualifiziert. „Die Märkische Region mit ihrem hohen Anteil an Unternehmen der Metall- und Elektrobranche spürt schon heute einen Fachkräftemangel. Auf der anderen Seite werden die Arbeitsmarktchancen Ungelernter von Jahr zu Jahr schwieriger“, so Schneider heute beim Besuch des Förderprojektes in Hagen.
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Artikel zum Thema auf derwesten.de: Auf dem „Karriere-Pfad“ zur Fachkraft
Staatssekretärin Zülfiye Kaykın hat den neuen interreligiösen Kalender für das Jahr 2012 vorgestellt. „Die große Vielfalt unseres Landes spiegelt sich auch in den verschiedenen religiösen Festtagen der Menschen wider, die in Nordrhein-Westfalen leben“, sagte Kaykın. So sei es sicher nicht allgemein bekannt, dass die orthodoxen Christen am 7. Januar Weihnachten feiern und die Muslime in diesem Jahr am 3. Februar den Geburtstag des Propheten Mohammed, oder dass Juden am 8. Februar Tu Bischwat („das Fest der Bäume“) feiern und die Aleviten vom 13. bis 15. Februar im Namen des heiligen Hizir fasten. „Der Kalender kann zum besseren gegenseitigen Verständnis beitragen.“, so die Staatssekretärin.
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Bestellsystem des MAIS: Interreligiöser Kalender 2012
Damit möglichst viele Familien ihnen zustehende Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für ihre Kinder erhalten, stellt Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider den Kommunen und Jobcentern eine neue Arbeitshilfe zur Verfügung. Die Jobcenter oder die zuständigen Ämter in den Kreisen und kreisfreien Städten sind für die Umsetzung des Pakets zuständig. Der aktualisierte Leitfaden greift nicht nur, wie bisher, die Umsetzung des Pakets für Familien mit SGB-II-Bezug auf. Enthalten sind jetzt auch anspruchsberechtigte Beziehende von Sozialhilfe, Kinderzuschlag und Wohngeld.
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Arbeitshilfe: Bildungs- und Teilhabepaket. (Stand: 01.08.2011). (PDF, 6,61 MB)
Bildungs- und Teilhabepaket - Informationen als PDF (2,44 MB)
Flyer: Bildungs- und Teilhabepaket (PDF, 2,32 MB)
Hier finden Sie Fragen und Antworten zum Bildungs- und Teilhabepaket