Am 18.03.2009 wurde der Bericht "Prekäre Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen" der Öffentlichkeit vorgestellt. Der vorliegende Bericht aktualisiert und vertieft die Befunde des Sozialberichts NRW 2007 zu den Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen. Neben der materiellen Armut werden Bildungsbeteiligung und Gesundheit der Kinder und Jugendlichen ebenso betrachtet wie das familiäre und soziale Umfeld, die Betreuungssituation sowie die Erwerbsbeteiligung der Eltern.
Prekäre Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen
Im Sozialbericht NRW 2007 wird die Armuts- und Reichtumsberichterstattung fortgeführt und durch Analysen zur Einkommensentwicklung, Einkommensverwendung und Überschuldung ergänzt. Ein fester Bestandteil der Landessozialberichterstattung ist die Beschreibung der Lebenslagen einzelner Zielgruppen. Neu aufgenommen wurde die Darstellung der Lebenslage von Kindern und Jugendlichen. Zudem werden erstmals Analysen zu den Lebenslage-Dimensionen Bildung, Erwerbsbeteiligung, Gesundheit und Wohnen vorgestellt.
Die konkrete Armutsbekämpfung findet auf der kommunalen Ebene statt. NRW hat deshalb als erstes Bundesland vier Modellkommunen (Bielefeld, Bochum, Essen und Oberhausen) die Möglichkeit gegeben, in einem eigenen Berichtsteil Einblicke in ihre Situation und ihre Probleme vor Ort zu geben.
Auch von der Freien Wohlfahrtspflege wird erstmals in einem Sozialbericht des Landes NRW in einem selbst verantworteten Kapitel anhand von zahlreichen Fallbeispielen ihre Sicht der Dinge zu Armut und Ausgrenzung aufgezeigt.
Sozialbericht NRW 2007
Armuts- und Reichtumsbericht
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Armuts- und Reichtumsbericht
Zusammenfassung
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