Die Kurzanalyse stellt Ergebnisse zur Wohnungslosigkeit in NRW 2012 vor. Grundlage ist die 2011 in NRW neu etablierte integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung. Neben den von den kommunalen Ordnungsbehörden untergebrachten Wohnungslosen werden auch Informationen über die Wohnungslosen bei den freien Trägern der Wohnungslosenhilfe erhoben. Die Erfassung der bei den freien Trägern der Wohnungslosenhilfe betreuten Wohnungslosen hat sich 2012 gegenüber dem Vorjahr nochmals qualitativ verbessert und mit dazu beigetragen, dass im Jahr 2012 (18.233) mehr Wohnungslose gezählt wurden als 2011 (16.448). Die Ergebnisse bestätigen die Befunde aus dem Vorjahr, dass junge Erwachsene und Personen mit Migrationshintergrund überproportional von Wohnungslosigkeit betroffen sind.
Weitere Ergebnisse zur Alters- und Geschlechtsstruktur, zum Haushaltszusammenhang sowie zur regionalen Verteilung der Wohnungslosen werden in der Kurzanalyse dargestellt.
Kurzanalyse 1/13 Wohnungslosigkeit in NRW
Die aktualisierten Indikatoren zeigen für das Jahr 2011 eine positive wirtschaftliche Entwicklung und eine Belebung des Arbeitsmarkts. Sowohl die Zahl der Erwerbslosen als auch die der Personen mit Bezug von SGB-II-Leistungen ist gesunken. Dennoch ist der Anteil derer, die von relativer Einkommensarmut betroffen sind, gestiegen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Personen mit Niedrigeinkommen nur in unterdurchschnittlichem Maße von der Einkommensentwicklung profitieren konnten. Des Weiteren gibt die Kurzanalyse Auskunft zur Entwicklung der Löhne, der Zahl der Verbraucherinsolvenzen und zur Lage der öffentlichen Haushalte.
Kurzanalyse 2/12 Sozialindikatoren NRW - aktuelle Entwicklungen
Die vorliegende Kurzanalyse stellt erste Ergebnisse der 2011 neu etablierten integrierten Wohnungsnotfallberichterstattung NRW vor. Die integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung ist eine Weiterentwicklung der bis 2009 erhobenen Obdachlosenstatistik und bildet erstmals umfassend Umfang und Struktur der Wohnungsnotfälle in NRW ab. Im Rahmen der integrierten Wohnungsnotfallberichterstattung wurden neben den behördenrechtlich untergebrachten Wohnungslosen nun auch die bei freien Trägern der Wohnungslosenhilfe betreuten wohnungslosen Personen erfasst. Die nun erhobene Zahl wohnungsloser Personen liegt deutlich über der in den Vorjahren nur über die Obdachlosenstatistik erfassten Zahl der Wohnungslosen.
Kurzanalyse 1/12 Wohnungsnotfallberichterstattung
Die aktualisierten Indikatoren zeigen für das Jahr 2010 eine wirtschaftliche Erholung und Belebung des Arbeitsmarktes. Der Anteil derer, die von relativer Einkommensarmut betroffen sind, hat sich jedoch kaum verändert. Im Jahr 2010 bezogen insgesamt mehr Personen SBG II-Leistungen als im Vorjahr. Trotz sinkender Erwerbslosenquoten ist im Jahr 2010 die Zahl der Langzeiterwerbslosen erstmals seit 2005 wieder gestiegen. Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen hat 2010 zugenommen. Die Bruttostundenlöhne und Gehälter sind 2010 nicht gestiegen und liegen real unter dem Niveau des Jahres 2000. Des Weiteren gibt die Kurzanalyse Auskunft zum Bildungsstand der Bevölkerung, zur Einkommensentwicklung und zur Lage der öffentlichen Haushalte.
Kurzanalyse 2/11 Sozialindikatoren NRW - aktuelle Entwicklungen
Alleinerziehende befinden sich in einer besonderen Situation, sie sind in den meisten Fällen sowohl für die Erziehung bzw. Betreuung der Kinder als auch für die Sicherung des Lebensunterhalts der Familie verantwortlich. Abhängig von der örtlichen Kinderbetreuungssituation stehen Alleinerziehende oft vor der Schwierigkeit, Berufstätigkeit und Familienaufgaben zu vereinbaren. Die sich daraus ergebenden Beschränkungen hinsichtlich der Erwerbsbeteiligung führen dazu, dass das Armutsrisiko Alleinerziehender und ihrer Kinder deutlich überdurchschnittlich ist. Die vorliegende Kurzanalyse beleuchtet die Lebenslage (Qualifikation, Erwerbsbeteiligung, Einkommenssituation) von Alleinerziehenden in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zur Lebenssituation von Eltern in Paargemeinschaften.
Kurzanalyse 1/11 Lebenslagen von Alleinerziehenden
Um einen Überblick über die soziale Lage in Nordrhein-Westfalen zu ermöglichen, stellt das Internetportal „Sozialberichte-NRW-online“ ein Set an Sozialindikatoren zur Verfügung, das fortlaufend aktualisiert wird. Die aktualisierten Sozialindikatoren zeigen vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise unter anderem folgende Entwicklungen:
- die Armutsrisikoquote ist im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen,
- die Zahl der Empfänger/-innen von Mindestsicherungsleistungen ist, nach einem Rückgang im Jahr 2008, im Jahr 2009 wieder angestiegen,
- die Ungleichheit der Vermögensverteilung hat von 2003 bis 2008 weiter zugenommen.
Kurzanalyse 3/10 Sozialindikatoren NRW - aktuelle Entwicklungen
Die Anzahl der privaten Haushalte, die kein Vermögen besitzen, hat seit 1998 erheblich zugenommen. Auf der anderen Seite ist im selben Zeitraum der Anteil, den die in hohem Maß vermögenden Haushalte an der Summe des Gesamtvermögens aller Privathaushalte besitzen, gestiegen. Diese Feststellungen in der Kurzanalyse 2/2010 zeigen, dass es eine immer stärkere Vermögenskonzentration am oberen Ende der Vermögensverteilung gibt.
Kurzanalyse 2/10 Das Vermögen der privaten Haushalte
Die Versorgung mit angemessenem Wohnraum ist ein elementares Grundbedürfnis jedes Menschen. Eine Unterversorgung mit qualitativ akzeptablem Wohnraum ist eine Erscheinungsform von Armut und stellt eine Einschränkung des täglichen Lebens und der gesellschaftlichen Teilhabe dar. In der Kurzanalyse Wohnen und Armut wird die Entwicklung der Wohnkosten in NRW in der jüngsten Vergangenheit beleuchtet und jeweils ein kurzer Blick auf die Themenfelder soziale Wohnraumförderung, soziale Segregation und Obdachlosigkeit geworfen. Kernstück des Beitrags ist eine empirische Analyse zur Wohnsituation von SGB II-Bedarfsgemeinschaften in Nordrhein-Westfalen.
Kurzanalyse 1/10 Wohnen und Armut
Seit 1998 hat sich ein verstärkter Wandel der Erwerbsformen vollzogen. In der Tendenz haben Normalarbeitsverhältnisse an Bedeutung verloren, während atypische Formen von Erwerbstätigkeit zugenommen haben. In dieser Kurzanalyse wird die Verbreitung und Struktur von atypischen Beschäftigungsverhältnissen in NRW dargestellt. Darüber hinaus wird untersucht, inwieweit atypische Beschäftigungsverhältnisse mit Armutsgefährdung einhergehen.
Kurzanalyse 1/09 Atypische Beschäftigungsverhältnisse und Armutsrisiko
Auf der Basis der aktualisierten Sozialindikatoren zeigen sich folgende Entwicklungen:
Kurzanalyse 3/08 Sozialindikatoren NRW - aktuelle Entwicklungen
Das Thema Bildung steht im Blickpunkt der Armutsprävention, denn Bildung kann das Risiko arm zu sein oder zu werden verringern. In dieser Kurzanalyse wird der Zusammenhang von Einkommensarmut und Bildungsbeteiligung sowie Bildungserfolg in Nordrhein-Westfalen untersucht. Datenbasis hierfür ist der Mikrozensus des Jahres 2007. Betrachtet werden Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis unter 25 Jahren, die im Haushalt der Eltern leben.
Kurzanalyse 2/08 Bildung und Armut
Um einen Überblick über die soziale Lage in NRW zu ermöglichen, stellt Sozialberichte NRW online ein Set an Indikatoren zur Verfügung. Die Indikatoren wurden nun erstmals aktualisiert. Dem Sozialbericht NRW 2007 liegen überwiegend Daten aus dem Jahr 2005 zugrunde. Auf der Grundlage der aktualisierten Indikatoren werden im Folgenden wesentliche Entwicklungen, die sich nach der Erstellung des Sozialberichts abzeichnen, dargestellt.